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| Sonntag, den 09. Januar 2011 um 07:57 Uhr | |||
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Auf zu neuen Ufern!
18 Jahre, und will raus von zu Haus doch stellt sich mir die Frage, wo soll ich hin, wie komm´ ich aus im ersten Jahr hatte ich noch ein Praktikumsplatz ein halbes Jahr für lau malocht, und das war´s wieder auf der Strass´ Die Firma? Kassierte Geld vom Staat, ich fühlte mich verarscht, ich fühlte mich geparkt, weil ich am Anfang meines Lebens etwas anderes erwart und das darf, denn wo Leben wir denn? Sind wir im Mittelalter oder wovon reden wir denn? ... Mein Vater macht Bereitschaft, rund um die Uhr Und ich hock unnütz bei der Jobagentur um Flur All wir Arbeitslosen, was könnten wir bewegen, Alte Menschen pflegen, oder Parks anlegen, doch das bringt kein Geld, drum können wir ab auf den Müll ich sag dir, es gibt kein schlimmeres Gefühl Ich komm schon über die Runden, doch was ist mit den Kids? Wenn das so weitergeht haben sie in 10 Jahren nix! Sag mir eins, was ist das für ein Leben? Das kann´s nicht sein da muss es doch noch etwas anderes geben
Refrain: Es wird Zeit, das sich einiges ändert hier, denn die Zukunft liegt in unserer Hand, zu gewinnen haben wir eine tolle Welt, wer soll uns aufhalten, außer wir selbst? Wir brechen auf zu neuen Ufern wollen raus aus dem Sumpf Werden stark im Gegenwind, das ist unser Trumpf
Wer denkt nicht oft daran, was heute möglich wäre Bei all dem Reichtum, auf dem Planeten Erde Denn wir Menschen haben die wunderbare Eigenschaft, mehr zu produzieren als für den Eigenbedarf, auch Geschichte bewies, Sozialismus funktioniert dort ist keiner am hungern, und keiner erfriert in Bildung und Arbeit werden Standards gesetzt, und auch im Umweltschutz, was heute mancher gerne hätt´! Nicht die Idee ist gescheitert, sondern ihre Verräter, nicht das Volk war egoistisch sondern seine Vertreter Misswirtschaft und Mangel fing an dem Punkt an, wo die persönliche Bereicherung und Ausbeutung begann. Jeder faule Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Vertrauen ist gut, doch die Kontrolle darf nicht schwinden `ne neue Kaste entstand, von lauter Bürokraten, sozialistisch in Worten – imperialistisch in Taten! Die Denkweise entscheidet, darauf läuft es hinaus, natürlich braucht man den Umsturz, doch einer reicht nicht aus! Jetzt kennen wir die Gefahr, kennen das Problem, wer will uns hindern unser Schicksal in die Hand zu nehmen?
Refrain
Ja, hört sich eigentlich vernünftig an, und eigentlich wär´ richtig, ich fang bei Euch an doch nur wenn alle mitmachen, dann würde es gehen, aber du siehst doch hier, wie sie vorüber gehen. Was heißt vorüber gehen? Aber Du bleibst stehen! Und in der letzten halben Stunde waren´s weitere zehn Doch jeder macht´s noch nicht, und das ist das Problem trotzdem sind wir mehr, als sie uns erzählen! Sie scheinen stark jeden Tag, haben die Bullen haben den Staat, doch ihre Welt ist dekadent, und überlebt, ist nicht up to date, und ist angezählt, drum schlagen sie um sich wie ein Tier, bevor es untergeht. Allein, sperren sie dich ein, schmeißen sie dich raus, lachen sie dich aus, vereint, sind wir eine Kraft, kriegen wir´s gerafft, sind wir eine Macht Haben wir das erkannt, haben wir Sachverstand dann sieht es morgen anders nicht nur in unserm Land! Wir brauchen deine Hand, in unserem Verband, und dies System wird ins Museum der Geschichte verbannt!
2 X Refrain
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